Palmengewächshaus
Das Palmengewächshaus ist 10,5 Meter hoch und dient zum Züchten der tropischen Pflanzen. Sie können die Wendeltreppe hinaufsteigen und sich von der Galerie das Gewächshaus von oben ansehen. Sie werden zugleich die Schlingpflanzen sehen, wie z. B. Bouganvillea glabra, Asparagus falcatus, Riesen-Granadilla – Passiflora quadrangularis, Jasmin – Jasminum sambac, mit dem Tee parfümiert wird, und ein dekoratives Exemplar der Rebe - Vitis voinieriana.
Dank ihrem Aufbau und Wuchs werden sicher verschiedene Palmenarten die Aufmerksamkeit anziehen. Die Palmen wirkten seit jeher auf den Menschen mit einem besonderen Zauber, sie waren Symbol von Ruhm und Sieg. Auch das Spektrum ihrer Verwendung ist breit. Sie dienen als Baumaterial, sie bieten Zucker, Mehl, Früchte, Fett, Wachs, Faden oder Harz. Natürlicher Verbreitungsareal der Palmen ist in den tropischen und subtropischen Gebieten. Die Palmen gehören zu der Familie der Palmengewächse und wir kennen etwa 210 Gattungen mit 3000 Arten. Sie können sehen z.B. Phoenix canariensis, europäische Art Zwergpalme - Chamaerops humilis, Trachycarpus fortunei. Wir besitzen auch die Arten Howeia belmoreana, Washingtonia filifera, Rhapis excelsa. Eine unserer größten Palmen ist die Königspalme - Roystonea regia, die die Höhe bis 40 m erreicht und deren Stamm im Durchmesser bis 80 cm haben kann.
Die Gruppe der Palmen ergänzen einige subtropische Nutzpflanzen. Zu den ältesten Kulturpflanzen gehört der Olivenbaum (Olea europea). Sie können hier auch den Granatapfelbaum (Punica granatum), die Braut-Myrte (Myrtus communis) oder den Edlen Lorbeerbaum (Laurus nobilis) sehen.
Einen wichtigen Rohstoff, den Kaffee, gibt der Arabische Kaffeebaum (Coffea arabica). Es ist ein immergrüner bis in die Höhe von 3 bis 5 Metern wachsender Baum oder Strauch. Weiße Blüten bilden sich in Achseln der Blätter. Die Frucht ist eine Steinfrucht, sie birgt die Samen –Kaffeebohnen.
Die Pflanze mit mächtigem grünem mit Dornen bedecktem Stamm ist der Wollbaum – lateinisch Ceiba pentandra. Der Baum erreicht die Höhe von bis 30 m und in seinen Früchten bilden sich brüchige watteähnliche Fasern.
Eine Obstart ist die Loquate - Eriobotrya japonica. Die Japanische Mispel, wie sie auch heißt, blüht im Herbst und ihre Früchte werden bald im Frühling reif. In der Mitte des Gewächshauses finden Sie den Johannisbrotbaum - Ceratonia siliqua, der Hülsen gibt, aus denen das Karobe-Mehl gemahlen wird.
Die Bäume mit zwei Blättertypen sind Eukalyptusbäume, die aus Australien kommen und manche davon in der Natur die Höhe von bis 50 m erreichen. Wir züchten hier Eucalyptus globulus und Eucalyptus camaldulensis. Der letztere ist am meisten verbreitet, sowie in der Natur als auch auf den Plantagen, wo er für Brennholz angebaut wird.Es gibt etwa 350 Arten von Eukalyptusbäumen und sie geben außer Holz auch Eukalyptusätheröl und Gerbstoffe.
Gegenüber den Eukalyptusbäumen sehen Sie immergrüne subtropische Nadelbäume, die mit auffallend regelmäßiger etagenartiger Verzweigung Aufmerksamkeit erwecken. Es sind Aurakariengewächse und hier sind sie mit drei Arten vertreten - Araucaria excelsa, Araucaria bidwillii und Araucaria cunninghamii und auch eine Wollemia nobilis. Flachnadeln hat auch ein anderer Nadelbaum - Podocarpus.
Phyllanthus hat anstatt der Blätter grüne Flachstengel – Phylokladien, die die Blüten tragen.